„Immer wenn ich vor Menschen sprechen und mich zeigen sollte, wurde ich knallrot, bekam Schweißausbrüche und mein Kopf war so leer, wie eine ausgepresste Zitrone.“ 

Für mich war es ein Teil meines Lebens, den ich oft am Liebsten vergessen würde. Heute weiß ich, dass alles im Leben dazu gehört und sein darf, wir es nur erkennen müssen, um es zu lösen.

Eigentlich war es wirklich faszinierend.

Bis zu meinem 12. Lebensjahr war ich nicht unbedingt schüchtern und, soweit ich mich erinnern kann, war es mir auch nicht peinlich, vor Menschen zu sprechen oder in der Schule Referate zu halten. Doch dann hat sich alles geändert.

Neue Heimat, neue Schule, neues Umfeld. Mein glückliches Leben war zu Ende. Vom kleinen Mädchen, das einen festen Platz in ihren Freundes- und Sportkreisen hatte, zum kompletten Außenseiter. Ich war immer „zu … irgendwas“.

Ich gehörte nicht dazu!

Ich wollte wieder zurück in mein altes Leben. Ich war 11 Jahre alt, als wir weggezogen sind und ich begann, mich so unendlich unwohl zu fühlen, nirgends gewollt zu sein, meine alten Freunde nicht mehr um mich zu haben. Ich begann Alternativen zu Suchen: Ich spielte Keyboard, suchte mir Wettkampf-Gruppen und hatte neue Freunde – aber ich gehörte auch dort nie dazu. Auch später nicht. In der Ausbildung suchte ich mir lieber irgendwelche Helferarbeiten – egal was – als mit den anderen Überstunden durch Plaudern zu sammeln. In meinem ersten Job das gleiche, im Studium sowieso.

Und außerdem wurde ich nicht gefragt, ob ich umziehen will.

Ich wollte nicht, aber das war ja egal, denn unbewusst hatte ich schon den Glaubenssatz entwickelt:

meine Meinung ist nichts wert!

Sie war nichts wert, als wir umgezogen sind und sie war auch später nichts wert. Nicht zu Hause, nicht in der Schule und so habe ich mich selbst geschützt: „Ich entschied“, knallrot zu werden, immer, wenn ich etwas sagen und meine Meinung äußern wollte. „Ich entschied“ mich für ein Symptom, welches mich davor schützt, meinen Mund aufzumachen, um der schmerzhaften Erfahrung auszuweichen, meine Meinung sei nichts wert.

„Vielleicht bin ich eh besser im Back-Office“,

redete ich mir ein und legte mein Leben danach aus. BULLSHIT! Wie ich heute weiß. Ich liebe die Bühne, ich liebe es zu entertainen, ich liebe es, zu lehren und Menschenmassen zu begeistern. Ich kann singen, ich kann gut tanzen, ich kann Menschen inspirieren.

Warum zum Henker ging diese Scham denn nicht weg, als ich wusste, wo es herkam?

Die Situation mit 11 Jahren für meine Bühnenangst verantwortlich zu machen, war also noch nicht der Kern des Problems.

In meiner Ausbildung zum NLP-Master und Hypnosecoach durfte ich lernen, dass der Grundstein für so ausgeprägte Schutzmechanismen meist tiefer liegt, viel eher geschieht und aus heutiger Sicht häufig wesentlich unbedeutender ist. So etwas wie „Papa geht zur Arbeit und lässt mich alleine, obwohl ich mit ihm spielen wollte.“ … „Immer, wenn ich mit ihm spielen will, ist er nicht für mich da.“ Und Tag für Tag kamen mehr Situationen, in denen ich nicht gehört oder gesehen wurde, in denen ich mich allein gelassen fühlte.

Ab jetzt trug ich die Brille „Ich bin allein, niemand möchte mit mir spielen, was ich will, ist nichts wert“, und keiner konnte mich mehr davon abhalten, meine Überzeugung aufzubauen und nur noch genau das zu sehen und alles andere nicht zu beachten.

Ab jetzt konnte mich keiner mehr retten. Ich war einsam, egal, wie viele Menschen um mich herum waren.

Was das Ruder herum riss, war ein NLP-Coaching und mein eiserner Wille, mich weiterzuentwickeln, mich zu erforschen, Altes los zu lassen, um mich zu finden, mich zu verwirklichen und glücklich und erfolgreich zu sein. 

Mit jedem Coaching ging es besser, der Wald lichtete sich, ich begann die Ursachen für Schuld und Scham, einen geringen Selbstwert und fehlendes Selbstvertrauen zu suchen, zu finden und zu lösen. Auf allen Ebenen, mit allen Tricks. Und jetzt macht es einfach nur Spaß!

Möchtest du unbedingt vermeiden, dein Leid als normal anzuerkennen und alles so zu akzeptieren, wie es kommt? Oder willst du lieber wissen, was du wirklich möchtest und was dir im Wege steht oder warum du dir immer und immer wieder das Leben selbst schwer machst?

Jeder möchte Klarheit und ich kann dir sagen, es ist unbeschreiblich, wenn du beginnen kannst, dein eigenes Leben zu gestalten. Ich kann dir so viel geben, weil mir selbst so viel gegeben wurde. Aber nicht nur das. Ich bin kein Schaumschläger und auch kein Esotheriker, kein Rambo und auch keiner, der von seinen Kunden geliebt werden will, weil er so nett ist.

Bei mir kommt auf den Tisch, was angeschaut werden muss, um zu wachsen. 

Ich freu mich auf deine Herausforderungen und bin gespannt, ob du mir dein Vertrauen schenkst.

Hier geht es zu deinem ersten wertvollen Analyse-Coaching mit mir.

 

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